Verbeitungsgebiete und Gefahrzonen

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Die höchste Ansteckungsgefahr besteht im subsaharischen Afrika, auf Papua-Neuguinea und in Teilen des südamerikanischen Regenwalds. Allerdings sorgt die Klimaerwärmung seit einigen Jahrzehnten dafür, dass sich Anopheles von der Äquatorialgegend aus immer weiter nach Norden und Süden ausbreiten kann. Einige Staaten sind von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besonders gefährlich kategorisiert, da dort hochartig resistente Stämme des Plasmodium falciparum existieren. Das Auftreten der Anopheles-Mücke ist allerdings auf relativ niedrige Meereshöhen begrenzt: In der Äquatorialgegend kommt sie über 2.500 m ü. NN nicht vor, in der restlichen Welt nicht über 1.500 m ü. NN. 90 Prozent der Erkrankten leben auf dem afrikanischen Kontinent, jährlich infizieren sich nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 300 bis 500 Millionen Menschen neu. Die Gefahr einer Infektion mit Malaria ist gegen Ende der Regenzeit besonders hoch. Wenn sich überall kleine Tümpel bilden, in denen die Mücke ihre Eier ablegen kann, vermehren sich die Mücken explosionsartig. Anopheles ist dämmerungs- und nachtaktiv.