Symptome
Einige Malariaerreger besitzen eine Inkubationszeit von bis zu 30, im Extremfall von 50 Tagen. Im Anfangsstadium ist Malaria mit anderen Infektionskrankheiten wie einer Erkältung durchaus verwechselbar - Kopfschmerzen, Fieber, Mattigkeit, schneller Puls, Muskel- und Gelenkschmerzen sind häufig die ersten Anzeichen. Ebenso können sich Symptome einer Magen-Darm-Infektion einstellen. Haben sich die Erreger einmal im Körper und in den Zellen eingenistet, befallen sie die roten Blutkörperchen und zerstören diese, was Fieberschübe hervorruft. Die Blutkörperchen platzen und setzen so neue Erreger frei, dieser Vorgang wiederholt sich so lang, bis das Immunsystem den Kampf gegen die Eindringlinge aufgibt. Das führt, im Falle einer Erkrankung an Malaria tropicana, häufig zu einem Kreislaufkollaps, da der Körper durch das einsetzende Fieber überfordert ist; Schockzustände und Lungenödeme können ebenso folgen wie Krampfanfälle und Lähmungen. Oft resultiert daraus eine schwere Anämie, bedingt durch die schnelle Abnahme der Anzahl der roten Blutkörperchen. Im schlimmsten Fall und bei Nichtbehandlung versagen die Nieren. Auch Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma sind möglich, in vielen Fällen tritt der Tod ein.